Haben Tiere Gefühle?

Jeder der ein oder mehrere Haustiere hat, egal ob Hund, Katze oder Kaninchen usw., der kann bestätigen: „Ja, mein Haustier hat Gefühle!“ Alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer wissen, wenn sie nach Hause kommen, es wird sich gleich jemand riesig freuen, sie zu sehen. Katzen sind, was Gefühle angeht, etwas zurückhaltender, aber freuen sich bestimmt nicht weniger, wenn ihre „Dosenöffnerin“ oder ihr „Dosenöffner“ nach Hause kommt. Dass sich unsere Haustiere freuen uns zu sehen, bzw. uns vermissen, wenn wir das Haus verlassen, ist jetzt wohl klar. Aber auch Gefühle wie Aufregung, Angst, Eifersucht und Abneigung sind Gefühle, die man als Tierbesitzerin und Tierbesitzer in seinen bzw. ihren Tieren erkennen kann.

Es gibt mittlerweile auch Studien bei Nutztieren über deren Gefühle. Das Ziel dieser Studien ist, die Haltung und das Tierwohl zu verbessern. Forscher haben sich mit dem Gackern von Hühnern beschäftigt. Ist das Huhn „glücklich“, gackert es ruhig und kontinuierlich, während es pickt und schart. Ist das Huhn aber gestresst, dann gackert es schrill in einer höheren Tonlage. Auch bei Kühen und Schweinen sind solche Studien gemacht worden und kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Es lohnt sich also auch bei unseren Nutztieren genauer hinzuhören, um deren Wohlbefinden zu erkunden.

Es ist aber genauso wichtig, die Signale unserer Haustiere im richtigen Kontext zu interpretieren. Das wohl am meisten missinterpretierte Signal, ist das Schwanzwedeln des Hundes! Es zeigt nach neuesten Forschungen nur Erregung an und nicht, wie von vielen Menschen gedacht, die Freude über ein bestimmtes Ereignis. Genauso kann es also ein Zeichen für einen Artgenossen sein, dass er nicht erwünscht ist und besser gehen sollte.

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