„Hoffnungsschimmer“ Sternschnuppe
Sternschnuppen, fachlich auch Meteore genannt, sind mystifizierte und allseits beliebte Lichterscheinungen im Erdorbit. Der Begriff ´Schnuppe` bezieht sich eigentlich auf das verkohlte, glühend abstehende Dochtende einer brennenden Kerze. Meteor wiederum leitet sich von dem Griechischem ´meteõron` ab und bedeutet so viel wie ´in der Luft schwebend` oder ´Himmelserscheinung`.
Sternschnuppen entstehen, wenn ein kleiner Weltraumkörper (oft handelt es sich um ein Staub- oder Gesteinsfragment) beim Eintritt in die Erdatmosphäre durch Reibung mit der Luft stark verglüht. Die dabei entstehende helle Spur, die man am Himmel sieht, ist der heiße Meteor.
Die meisten Meteore sind sehr klein (von Staubkorngröße bis zu wenigen Zentimetern). Größere Meteore kommen seltener vor, können aber als helle ´Boliden` (großer, besonders heller Meteor) oder ´Feuerkugeln` auffallen. Der sichtbare Effekt entsteht durch Hitze und Licht und nicht etwa durch materielle Überreste, die die Erde erreichen. Die meisten Meteore verglühen in einer Höhe von etwa 60 bis 100 Kilometern über der Erdoberfläche.