Tinnitus – belastende Ohrengeräusche
Der Begriff Tinnitus stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ´Klingeln`. Medizinisch spricht man von Tinnitus im Zusammenhang von der Wahrnehmung von Geräuschen, die nicht durch externe Schallquellen verursacht werden. Diese wahrgenommenen Geräusche sind unterschiedlicher Natur und können als Klingeln, Pfeifen, Summen, Zischen oder Brummen beschrieben werden. Die Geräuschwahrnehmung kann dabei konstant oder intermittierend sein und variiert in Lautstärke und Tonhöhe.
Weltweit ist eine große Anzahl von Menschen vom sogenannten Tinnitus betroffen und erfährt einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität.
Die Ätiologie des Tinnitus ist vielfältig und noch nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass er durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht oder begünstigt werden kann. Sehr häufig besteht ein Zusammenhang mit sensorineuralem Hörverlust, insbesondere dem altersbedingten Verlust des Gehörs (Presbyakusis) oder dem durch Lärm verursachten Hörverlust. Die Degeneration der Haarzellen im Innenohr führt zu veränderten neuronalen Aktivitäten im auditorischen System, die Tinnitus auslösen können.








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